Auf den Spuren der Industrie

Menschen

Amerikaner

Nach dem Krieg übernahm die US Army große Teile des MIAG-Geländes und richtete dort das sog. Tire Depot ein. Geleitet wurde das Instandhaltungswerk durch hochrangige amerikanische Offiziere, während sich die Belegschaft zunächst aus Kriegsgefangenen, später meist aus Zivilarbeitern zusammensetzte.

→ Mehr

Arbeiterinnen in der Munitionsfabrik

Die Arbeit in einer Munitionsfabrik war schwer und gefährlich. Im Verlauf des Ersten Weltkrieges wurden immer mehr Frauen zur Kriegsproduktion herangezogen, bedienten nun Drehbänke und Bohrwerke in der Industrie.

→ Mehr

Martin Bullermann

Stadtentwickler

Emil Retzbach

Werkmeister

Emil Retzbach war Wegbegleiter von Gottlieb Hartlieb, dem Direktor der Falcon-Werke AG. Er wechselte mit ihm 1922 von Sontheim nach Ober-Ramstadt. Der Auto-Konstrukteur nahm als Fahrer an Autorennen teil.

→ Mehr

Ernst Noll

Leiter Reparaturabteilung

Ernst Noll war Leiter der Reparaturabteilung der Neue Röhr-Werke AG. Später gründete er mit dem Kaufmann Josef Monnard die Noll & Monnard KG, um die Wartung und Montage von Röhr-Wagen bis 1953 weiterzuführen.

→ Mehr

„Gastarbeiter“

Seit den 1950er Jahren kamen aufgrund von Anwerbeabkommen sogenannte „Gastarbeiter“ nach Deutschland. Auch im Tire Depot fanden viele von Ihnen Arbeit. Sie stammten aus unterschiedlichen Ländern. Die größte Gruppe stellten türkische Beschäftigte.

→ Mehr

Gustav Rupietta

Industriearbeiter

Gustav Rupietta kam 1946 aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft als sog. POW (Prisoner of War) nach Ober-Ramstadt, weil dort Arbeit im Tire Depot angeboten wurde. In verschiedenen Funktionen leitete er später die Energiezentrale bzw. das Kesselhaus.

→ Mehr

Hans Blumenschein

Verdeckmacher und Sattler

Der Ober-Ramstädter Hans Blumenschein wurde 1898 geboren. Er arbeitete als Verdeckmacher und Sattler bei Falcon und den Röhr-Werken. Er betrieb nach 1945 ein Polster- und Sattlergeschäft im Ort.

→ Mehr

Hans Gustav Röhr

Konstrukteur

Auf sein Betreiben wurde 1926 die Röhr-Auto AG gegründet. Röhr stammte aus einer Uerdinger Fabrikantenfamilie und war Pilot im Ersten Weltkrieg. Bekannt wurde er bei Röhr, Adler und Mercedes als innovativer Auto-Konstrukteur.

→ Mehr

Hermann Hoffmann

Industriearbeiter

Joseph Dauben

Konstrukteur

Seit 1912 mit Hans Gustav Röhr verbunden, war Joseph Dauben als fähiger Konstrukteur stets dessen „rechte Hand“. Er war Wegbegleiter bei Röhr, Adler und Mercedes und Ideengeber für die meisten Röhr-Modelle.

→ Mehr

Karl Michael Knittel

Werbefachmann

Der 1904 geborene Werbefachmann war u. a. für die Junkers Flugzeugwerke in Dessau und für den Waffenhersteller Mauser in Oberndorf/Neckar tätig, bevor er ab 1932 die Werbung der Neue Röhr-Werke AG prägte.

→ Mehr

Karl Schwarz

Einfahrer

Karl Schwarz aus Engelhofen war einer der Mitarbeiter, die aus Schwaben zu Röhr kamen. Tätig in der Einfahrabteilung war er bei den einschlägigen Sportfahrten als Fahrer aktiv und erfolgreich.

→ Mehr

Lehrlinge

Die Röhr-Auto AG und die Neue Röhr-Werke AG beschäftigten stets einige Lehrlinge. Es gab keine eigene Lehrwerkstatt, daher arbeiteten sie direkt bei den Meistern in den einzelnen Werksbereichen.

→ Mehr

Max Walbinger

Unternehmer

Max Walbinger aus dem Elsass gründete mitten im Ersten Weltkrieg die Deutsche Munitionsfabrik, die an vielen Stellen am Ort Sprengstoffe produzierte. Ab 1925 übernahm er kurzzeitig die Ober-Ramstädter Haarschmuck- und Celluloidwarenfabrik.

→ Mehr

Zwangsarbeiter

Der MIAG-Konzern setzte seit Kriegsbeginn flächendeckend Zwangsarbeiter ein. Im Werk Ober-Ramstadt schufteten mehr als zwanzig Männer und Frauen aus West- und Osteuropa unter unbarmherzigen Bedingungen.

→ Mehr